Quelle: Michael Gaida auf Pixabay

In den letzten Jahren hat die Bedeutung des nicht motorisierten Verkehrs immer mehr zugenommen. Deshalb haben wir es uns als Ziel gesetzt, neben dem Ausbau des ÖPNV auch den Radverkehr in und um Usingen zu optimieren.

Auf der einen Seite aus Gründen des Klimaschutzes, auf der anderen Seite spielt ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger eine Rolle. Wenn es zukünftig darum geht, die Verkehrssituation zu betrachten, so müssen wir auch einen großen Wert auf den Radverkehr legen. Vielerorts begegnen uns mittlerweile Radfahrer oder E-Bike-Fahrer. Gerade in der aktuellen Zeit, in der ein Reisen nicht wie vorher möglich ist, suchen viele Bürger*innen ihre Erholung und sportliche Betätigung auf dem Rad. Die ausgewiesenen Rad- und Wanderwege sind sehr stark frequentiert. Dies zeigt uns auch, dass der Radverkehr ein wichtiger Teil des touristischen Angebotes im Taunus ist.

Jedoch die topografische Lage der Kernstadt und einiger Stadtteile als auch die beiden Bundesstraßen stellen eine besondere Herausforderung dar, Lösungen für sicheres Radfahren zu finden. „Unabhängig von den Bundesstraßen sind der Kommune jedoch weniger die Hände gebunden und sie kann in den Wohngebieten tätig werden“, stellt Birgit Hahn, SPD-Ortsvereinsvorsitzende fest. Die SPD habe Ideen, wie ein Konzept für alle Wohngebiete und Stadtteile aussehen und wie es umgesetzt werden könne.

„Bei den vielen Gesprächen vor Ort, die wir in letzter Zeit bei unseren Stadtteilbesuchen sowie in den Online-Gesprächen geführt haben, haben wir von den unterschiedlichsten Problemlagen gehört“, berichtet Hahn. So gilt es neben dem kompletten Neubau von Radwegen auch die Instandhaltung der bereits vorhandenen Rad- und Wanderwege nicht aus den Augen zu verlieren.

„Schauen wir uns einige Radstraßen in Bad Homburg an, finden wir das ein oder andere Beispiel suboptimal gelöst“, berichtet Pascal Dupuy, passionierter Radfahrer und SPD Kandidat. Für Usingen gelte es, jedes Wohngebiet für sich zu betrachten, die Fernstraßen gemeinsam mit den übergeordneten Behörden anzugehen und ein „fahrbares“ Konzept zu erstellen, das natürlich auch umgesetzt werden muss. Ebenfalls sind die Wohngebiete in den Stadtteilen entsprechend zu gestalten und ein sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen zu erreichen.

Dabei soll es nicht darum gehen, das Auto gegen das Fahrrad auszuspielen. Wir alle wissen, dass es hier in unserer ländlichen Region immer auch einen großen Anteil an privater Autofahrten geben wird. Deshalb geht es bei einem Radverkehrskonzept für Usingen darum, den Radverkehr soweit zu ermöglichen, dass zukünftig mehr Personen auf das Rad umsteigen und ihr Auto für Kurzstrecken stehen lassen. So könnten z.B. viele Berufstätige, die in unserer Stadt arbeiten und wohnen, bei einem gut ausgebauten Radwegenetz das Rad nutzen statt des Autos.

Wichtig ist dabei auch, dass wir die Radabstellplätze nicht vergessen und diese ebenso ausbauen. Hier gilt es, mit den lokalen Betrieben sowie der Gastronomie zusammenzuarbeiten. Auch müssen wir dafür sorgen, dass bei den öffentlichen Einrichtungen, wie Kindergärten, dem Rathaus und den Schulen genügend Fahrradstellplätze vorhanden sind.

Wenn Usingen auch in Zukunft ein Ort sein soll, in dem es sich gut leben lässt, so werden wir dieses Thema immer mehr berücksichtigen müssen.

Gern sind wir zu einem Austausch bereit, was unsere Ideen dazu betrifft. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gern per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei uns melden.

 

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