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Die Verkehrsbelastungen gibt es an vielen Stellen im Stadtgebiet, auch die Stadtteile stehen „unter Strom“. Zur Vermeidung von Mautgebühren nutzen etliche LKW aber auch PKW Nebenstraßen als Abkürzungen durch einige Stadtteile.

„Unser Ziel ist Verkehrsberuhigung zur Förderung der Sicherheit und zum Schutz vor Emmissionen. Dazu gehören Durchfahrtverbote für überregionale Lastkraftwagen. Vereinbarungen mit Kreis- und Landesbehörden zu weiteren Maßnahmen auf den entsprechenden Straßen müssen her. „Wir wissen wie schwerfällig Behörden mit solchen Ansinnen umgehen und sie legen gerade in unserem Umfeld strengere Kriterien an Veränderungen an als andernorts (Taunusstein und Obermörlen)“, stellt SPD-Ortsvereinsvorsitzende Birgit Hahn fest. Bei allen Besuchen in den Stadtteilen und Wohngebieten war der Verkehr das Thema Nr. 1.

Deshalb steht das „Ja“ zur Nord-Ost-Umgehung (NOU). Dank der SPD hat es vor mehr als 20 Jahren die Wiederaufnahme als „Dringlichen Bedarf“ der Umfahrung in den Bundesverkehrswegeplan gegeben. Ohne die Hartnäckigkeit der SPD hätte es keine weiteren Planungen gegeben. Ohne die SPD wäre die Straße vor fünf Jahren aus dem Dringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans herausgeflogen. Erst mit der NOU wird es möglich sein, die Innenstadt vom Verkehr spürbar zu entlasten. Das bedeutet weniger Lärm  und mehr Sicherheit in der Stadt. Erst nach Vorlage des letzten Lärmgutachtens wurde durch die Landesbehörde HessenMobil die Geschwindigkeit in einigen Bereichen der Innenstadt im Dezember 2020 auf 30 km/h reduziert.

Deshalb gilt es konsequent alle im Lärmgutachten als besonders belasteten Straßenbereiche durch geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen zu schützen. Das sind die Weilburger Straße ab Polizei stadtauswärts, die Neutorstraße ab Fritz-Born-Straße, die Nauheimer Straße, die Bahnhofstraße ab Zitzergasse und die Frankfurter Straße ab Ortseingang bis zur Ampel.

„Die Elektrifizierung der Taunusbahn und der damit verbundene Umbau in die Verlängerung der S-Bahn zunächst bis Usingen und dann weiter nach Grävenwiesbach ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Straßen. Wir stehen zu der Entscheidung und begrüßen den Bau einer Fußgängerbrücke ins südliche Gewerbegebiet“, erklärt Pascal Dupuy, engagierter Jungpolitiker in der SPD. So werden sich etliche Maßnahmen aneinander reihen, um den Autoverkehr zu reduzieren, die Mobilität zu erhalten und die Lebensqualität zu bereichern. Dazu gehören dann auch die Einrichtung eines Bürgerbusses, Mitfahrbänke aus und in die Stadtteile und nach Möglichkeit auch in die Nachbarkommunen. Auch andere Verkehrsteilnehmer*innen wie Radfahrende müssen Berücksichtigung finden.

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